Zum Inhalt springen

Wohnen

Was kostet Strom im Jahr?

Ein Haushalt mit 3.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch zahlt rund 1.161 € im Jahr. Dahinter steht ein Durchschnittspreis von 38,69 Cent je Kilowattstunde, den das Statistische Bundesamt für das 2. Halbjahr 2025 ausweist – davon sind 12,44 Cent Steuern, Abgaben und Umlagen, also knapp ein Drittel.

ab 297 €bis 3.476 €
Durchschnitt:1.161 €

Steht auf der Jahresabrechnung. Ein Einpersonenhaushalt liegt meist bei 1.300 bis 2.000 kWh, vier Personen im Haus bei 4.000 bis 5.000 kWh. Bei 1.000, 2.500, 5.000 und 15.000 kWh springt der Betrag nach unten – dort beginnt die nächste Verbrauchsklasse mit ihrem eigenen, niedrigeren Durchschnittspreis.

kWh
Bestandteile des Strompreises

Alle drei zusammen ergeben den Preis, den ein Haushalt zahlt. Einzeln abwählbar, um zu sehen, welcher Teil woher kommt.

Das steckt drin

Kostenaufstellung für die gewählten Optionen
Energie, Netz und VertriebDie Reihe „Durchschnittspreise ohne Steuern, Abgaben, Umlagen“. Sie enthält Beschaffung, Netzentgelt, Messung und Vertrieb – ein Netzentgelt ist keine Abgabe.Destatis 61243 – Strompreise für Haushalte (61243-0001), 2. Halbjahr 2025788 €
Steuern, Abgaben und Umlagen ohne UmsatzsteuerDer Abstand zwischen den Reihen „ohne Steuern, Abgaben, Umlagen“ und „ohne Umsatzsteuer“. Destatis weist nicht aus, wie er sich auf Stromsteuer, Konzessionsabgabe und Umlagen verteilt – diese Seite tut es deshalb auch nicht.Destatis 61243 – Strompreise für Haushalte (61243-0001), 2. Halbjahr 2025188 €
UmsatzsteuerDer Abstand zwischen der Reihe „ohne Umsatzsteuer“ und dem Bruttopreis. Er entspricht dem Regelsatz von 19 % nach § 12 Abs. 1 UStG.Destatis 61243 – Strompreise für Haushalte (61243-0001), 2. Halbjahr 2025185 €
Summe1.161 €

Annahmen

  • Grundlage sind die Durchschnittspreise des Statistischen Bundesamtes für private Haushalte, 2. Halbjahr 2025. Destatis veröffentlicht halbjährlich; eine neuere Periode ersetzt diese Zahlen.
  • Der Preis richtet sich nach der Verbrauchsklasse, in die der eingegebene Jahresverbrauch fällt, und gilt dann für den gesamten Verbrauch. Die Klasse beschreibt den Haushalt, nicht eine Scheibe seines Verbrauchs – anders als bei einem Steuertarif wird hier nichts gestaffelt gerechnet.
  • Der Durchschnittspreis je Kilowattstunde enthält den Grundpreis. Deshalb fällt er, je mehr ein Haushalt verbraucht: derselbe feste Betrag verteilt sich auf mehr Kilowattstunden.
  • Daraus folgt etwas, das zunächst nach einem Rechenfehler aussieht: knapp oberhalb einer Klassengrenze kommt weniger heraus als knapp darunter – 2.400 kWh ergeben rund 1.052 €, 2.600 kWh nur rund 1.006 €. Das ist eine Eigenschaft der Statistik, keine Regel des Strommarkts. Sie vergleicht zwei verschiedene Gruppen von Haushalten, nicht denselben Haushalt vor und nach einer Mehrentnahme; für den einzelnen Vertrag kostet jede zusätzliche Kilowattstunde selbstverständlich Geld.
  • unter 1.000 kWh: 59,49 Cent je Kilowattstunde, davon 16,04 Cent Steuern, Abgaben und Umlagen.
  • 1.000 bis unter 2.500 kWh: 43,83 Cent je Kilowattstunde, davon 13,44 Cent Steuern, Abgaben und Umlagen.
  • 2.500 bis unter 5.000 kWh: 38,69 Cent je Kilowattstunde, davon 12,44 Cent Steuern, Abgaben und Umlagen.
  • 5.000 bis unter 15.000 kWh: 34,76 Cent je Kilowattstunde, davon 11,51 Cent Steuern, Abgaben und Umlagen.
  • 15.000 kWh und mehr: 32,83 Cent je Kilowattstunde, davon 11,15 Cent Steuern, Abgaben und Umlagen.
  • Die drei Bestandteile sind kein Modell, sondern die Differenz dreier veröffentlichter Preisreihen derselben Tabelle; ihre Summe ist exakt der veröffentlichte Bruttopreis. Geprüft wird das bei jedem Build (npm run check:energie).
  • Nicht enthalten: einmalige Kosten wie Anschluss oder Zählerwechsel sowie Boni und Preisgarantien einzelner Tarife.

Stand: 03.08.2026. Das sind die amtlichen Durchschnittspreise aller Haushalte in Deutschland, kein Angebot und kein Preis für Ihren Vertrag. Was Sie zahlen, hängt von Tarif, Netzgebiet und Zeitpunkt des Vertragsabschlusses ab; die Rechnung Ihres Versorgers trennt zudem in Grund- und Arbeitspreis, während der Durchschnittspreis beides zusammenfasst.

Quellen